Kirchheim/Heimstetten, 12.12.2008

 

Endlich hat München eine große Modellbahn-Schauanlage

 

Miniland –

Ein ganzes Land voller Freude und Fantasie

 

Seit 12. Dezember ist der Münchner Osten um eine faszinierende Attraktion reicher, die Kinderherzen höher schlagen lässt, Mütter entzückt und Modellbahn-Fans begeistert. Die Miniland-Schauanlage von Elisabeth Linert ist fast 60 Meter lang und 400 Quadratmeter groß. Das Gleisnetz der gigantischen H0-Eisenbahnanlage (Maßstab 1:87) ist mehr als 1300 Meter lang und beherbergt weit mehr als 100 Lokomotiven nebst dazugehörigen Wagen, die mit Hilfe einer ausgeklügelten Computersteuerung ihre Runden drehen.

 

Für den Besuch der größten Schauanlage Süddeutschlands sollte man reichlich Zeit mitbringen, denn mit jeder Minute entdeckt man neue Details beim Streifzug durch „Deutschland en miniature“. Prinzipiell steht zwar der realistisch wirkende Zugbetrieb im Mittelpunkt der fast 900 Quadratmeter großen und 4,80 Meter hohen Halle, aber auch neben den Gleisen gibt’s viele faszinierende Dinge. Dies beginnt schon beim Betreten des Anlagenraumes mit einem tollen Flughafen, auf dem die Linienjets nicht nur über die Rollbahn fahren, sondern richtig abheben und mit Hilfe eines ausgeklügelten Seilsystems durch die Luft schweben. Ein großer Vergnügungspark mit bunt beleuchteten sich drehenden Karussells, einem Riesenrad, einer Geisterbahn und vielem mehr bringt Abwechslung. Natürlich sorgen tausende Miniatur-Lämpchen während der Nacht-Simulation eindrucksvoll für Stimmung.

 

Ein imposanter Ringlokschuppen mit Drehscheibe und ein weiterer Lokschuppen mit Schiebebühne zeigen jedem Besucher die typischen Betriebsabläufe des Eisenbahnalltags und hinter den Kulissen gibt es nicht weniger als 12 versteckte Schattenbahnhöfe, in denen komplette Züge auf ihren automatisierten Wechseleinsatz warten. Ein echtes Highlight der Anlage ist nicht nur der imposante 15-gleisige Durchgangsbahnhof, sondern auch das unmittelbar daneben stehende Fußballstadion mit nicht weniger als 3500 Miniland-Zuschauern. Auf einer Hochebene über den Weinbergen am Rhein befindet sich ein kleiner Segelflugplatz. Auch eine Standseilbahn ist im Miniland vorhanden und im Skigebiet läuft der Sessellift auf Hochtouren. Und natürlich durfte in den fast fünf Meter hohen Alpen das Schloss Neuschwanstein nicht fehlen.

 

Die Miniland-Anlage existiert bereits seit 1980 und befand sich bis zum Jahr 2006 in Wengen im Allgäu. Der frühere Besitzer wollte die Anlage aus Altersgründen aufgeben und andererseits gab es in Wengen auch keine Wachstumsmöglichkeiten mehr. Elisabeth Linert hat im Jahr 2007 die Anlage übernommen und sich und Ihrer Familie auf diese Weise den Traum von einer riesigen eigenen Eisenbahn erfüllt. Zuvor war sie schon lange auf der Suche nach einer Arbeitsidee, mit der sie anderen Leuten und insbesondere Kindern Spaß und Freude bereiten kann.

 

Nach sorgfältiger Standortanalyse und langer Suche fand Elisabeth Linert im Juli 2008 endlich den idealen neuen Standort für das Miniland. „Die ehemaligen Oldenburg-Verlagsräume in Heimstetten haben eine optimale Lage“, schwärmt Frau Linert, „denn sie sind durch ihre unmittelbare Nähe zur A99 und zur A94 sehr gut mit dem Auto erreichbar und zudem gibt’s auch direkt nebenan eine S-Bahn-Station.“ Die Halle befindet sich in der Hürderstraße 4 im Gewerbegebiet Kirchheim II Heimstetten direkt neben der S-Bahn-Station „Heimstetten“ (S2). Per Auto ist sie über die Autobahn A94 Ausfahrt Feldkirchen-Ost erreichbar und in unmittelbarer Nähe sind auch reichlich Parkplätze.

 

Vor der Neu-Inbetriebnahme in Heimstetten musste das Miniland aufwändig in 48 transportable Module geteilt werden. Nach dem Umzug Ende September 2008 wurde die Anlage umfassend modernisiert und vollständig digitalisiert. Hierzu wurde auch ein moderner Leitstand mit nicht weniger als 30 Flachbildschirmen errichtet, der selbstverständlich für alle Miniland-Besucher offen steht. Derzeit befinden sich auf der sehr liebevoll gestalteten Anlage nicht weniger als 11.000 Miniaturfiguren, 1200 Modellbahn-Gebäude, 6600 Lämpchen, 1700 Autos, sowie 47.000 Bäume, Hecken und Büsche.

 

Nach der Eröffnung soll das Miniland München jetzt kontinuierlich erweitert werden. Im ersten Schritt wird bis zum Frühjahr die noch vom Umzug übrig gebliebenen Anlagenteile „Bodensee“ und „Berlin-Thüringen“ umfassend überarbeitet. Im Laufe des Jahres 2009 soll das Miniland auch noch einen weiteren Raum mit 400 Quadratmetern erhalten, der sich insbesondere dem Thema „München“ widmet.

 

Schon jetzt kann man im Miniland auch jederzeit eine kleine Pause einlegen, denn das selbst betriebene Miniland-Bistro hat Platz für 80 Besucher und bietet neben kühlen Getränken und kleinen Speisen auch Kaffee und Kuchen zu fairen Preisen. Wer beim Besuch des Minilands Lust am Modellbahnbau bekommt, kann sich im kleinen Verkaufsshop mit Bausätzen, Loks, Wagen und anderem Zubehör eindecken.

Das Miniland München ist täglich von 10 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. In der Startphase bis Ende Januar 2009 beträgt der Eintritt für Erwachsene 7 Euro, für Senioren, Schüler, Studenten und Behinderte 6 Euro und für Kinder zwischen 6 und 16 Jahren 3,50 Euro. Vorschulkinder haben in Begleitung Erwachsener kostenfreien Eintritt. Auf Wunsch können sich auch Gruppen oder Schulklassen für einen Besuch anmelden.

 

Ergänzende Informationen für die Modellbahn-Fachpresse:

 

Am früheren Standort in Wengen wurde die Miniland-Anlage in Analogtechnik betrieben. Im Rahmen des Umzugs nach Heimstetten erfolgte in den letzten Monaten auch die Digitalisierung der Anlage basierend auf dem DCC-Standard. Die Anlage wird über drei Computer betrieben, die auf Basis von Windows XP jeweils mit der  Modellbahn-Steuersoftware TrainController Gold (Version 7) arbeiten. Ein weiterer Computer dient einerseits zur Anlagenprogrammierung und andererseits auch als ständig betriebsbereite Reserve bei Computerausfällen. Jeder Anlagenteil verfügt über jeweils 20 Booster-Kreise. Alle Booster-Kreise haben eine Überlast-Abschaltung und werden im Miniland-Leitstand mit Hilfe eines konventionell aufgebauten Gleisbelegt-Anzeigefeldes überwacht.

 

Weitere Informationen erhalten Sie von

 

Elisabeth Linert

Tel.: 0172-861 8813

E-Mail: info@miniland.de

 

oder im Internet unter www.miniland.de

 

Digitalfotos zur honorarfreien Veröffentlichung stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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